Froschatmung ist eine Technik, mit der man mit Hilfe der Mund-Rachen- Muskulatur Luft in die Lunge schlucken kann. Vereinfacht ausgedrückt wird die Froschatmung folgendermaßen angewendet: Man nimmt Luft in den Mund, schließt die Lippen und drückt die Luft durch das Anheben von Gaumen und Zunge in die Lunge.  Diesen Ablauf wiederholt man mehrere Male. Wenn man gleichzeitig dabei die Luft nicht entweichen lässt, sammelt sich immer mehr Luft in der Lunge. Wenn genügend Luft angesammelt ist, atmet man wieder aus und beginnt von Neuem.  Froschatmung kann z.B. Behinderten mit Schädigungen der Halswirbelsäule, Muskeldystrophie Duchenne und Poliomyelitis benutzt werden. Sie kann für alle Menschen mit geschwächter oder gelähmter Atemmuskulatur von großem Nutzen sein. Eine wichtige Vorraussetzung ist, dass man genügend Muskulatur im Mund-Rachen-Raum hat.  (Frosch-) Atmung wurde erstmals in den 1950er Jahren während der Polioepidemien bekannt und gelehrt. Obwohl es durch die Fortschritte in der Medizin einen immer größeren Einsatzbereich für die Froschatmung gibt, wurde sie aber bis heute in Deutschland nicht mehr gelehrt. Damit man Froschatmung gut anwenden kann, muss sie gelehrt und geübt werden. Es gibt aber auch einige Behinderte, die sich Froschatmung selbst beigebracht haben.   Lehrvideo  Das Lehrvideo zeigt Behinderte mit Schädigungen der Halswirbelsäule, Muskeldystrophie Duchenne und Poliomyelitis, die glossopharyngeale Atmung benutzen. Es demonstriert im Detail, wie man sie unterrichtet, sowie Indikationen und Kontraindikationen bei der Benutzung.  Das Video wurde von Barbara Webber FCSP und Jane Higgens MCSP in Zusammenarbeit mit Aslan Studios Ltd. produziert. Jane Higgens war eine der ersten Physiotherapeuten, die in Großbritannien seit 1956 glossopharyngeale Atmung lehrte.   Die deutsche Version wurde vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Erlangen produziert. Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung: Uwe Frevert (Kassel), Hannes Messerschmidt (München), Dinah Radtke (Erlangen), Stefan Berninger (Mannheim), Dr. Ute Berninger-Glocker (Übersetzung), Claus Withopf (deutsche Bearbeitung des Films), Gabriele Violet (Sprecherin) und Maria Körkel (Grafik). Dank gebührt vor allem auch Barbara Webber und Jane Higgens, die das englische Video zur Verfügung stellten, sowie der AG Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung e.V. für ihre finanzielle und ideelle Unterstützung.
Ferdinand Schießl Home meine Eltern Stationen Sport Fotos Medien Karin Froschatmung Rechtlicher Hinweis Gästebuch Froschatmung